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Freiwillig. Etwas bewegen!

Freitag, 15. April 2011

Nicht nur «etwas», sondern «sehr viel» bewegen Freiwillige durch ihr Engagement in unserer Kirchgemeinde! Die Erhebung der geleisteten Freiwilligentätigkeit untermauert dies deutlich: Gut 30 000 Stunden pro Jahr investieren sie gesamthaft in den verschieden kirchlichen Bereichen, 55 Prozent davon sichtbar an Anlässen und bei Vorbereitungen in Teams und Gruppen. Ein grosser Teil ihres Einsatzes geschieht aber individuell und oft verborgen. Interessante Details wurden am Chiletag dargelegt. Was Freiwillige bewegt und was sie bewegen schildern drei Engagierte aus dem Bereich der KinderKirche.

«Die KiKi-Feste und die KiKi-Tageslager lernte ich als positives verbindendes Angebot für meine Kinder kennen. So kam das Interesse, bei diesen Anlässen mit- zumachen und mitzugestalten. Dank der anderen Freiwilligen und des gut begleiteten Vorbereitungsteams erlebe ich diese Arbeit als kreativ und inspirierend. Die Belohnung sind dann die vielen Kinder, die an diesen Anlässen mal ganz ohne Leistungsdruck ihre Vielfalt in der Gemeinschaft erleben können. Schön finde ich, dass meine Töchter hier als Minileiter zusammen mit mir lernen können, Schritt für Schritt Verantwortung mitzutragen.»

Gabriela Schönbächler

«Als ich das erste Mal meine Kinder zum KiKi-Fäscht brachte, war ich so begeistert, dass ich sofort zusagte, nächstes Mal mitzuhelfen. Heute helfe ich beim Organisieren und als Gruppenleiterin mit. Solche soziale Anlässe finde ich in der heutigen Zeit sehr wichtig. Dies bedingt auch, dass genügend Freiwillige diese Anlässe am Leben erhalten. Mit den Kindern und allen Beteiligten ein schönes Fest zu feiern gibt einem viel – mehr als nur Geld, ein Stück Frieden für den Moment.»

Carmen Fatam-Bryner

 

«Meine Kinder haben schon ganz klein am Kiki-Samstag teilgenommen und waren von diesem Kinder-Event sehr begeistert. Das Angebot der Kirche Höngg war schon immer gross und wurde stets ausgebaut. Ohne Freiwillige kann man dies nicht aufrecht erhalten. Der Umgang miteinander war immer sehr herzlich und unkompliziert. Genau das gab meiner Familie und mir die Motivation, in diesem Team mithelfen zu wollen. Meine 10-jährige Tochter ist nun Mini-Leiterin und die 14-Jährige Hilfsleiterin einer Kindergruppe von jeweils 8–10 Kindern. Meine Frau ist im Vorbereitungsteam und als Gruppenleiterin tätig und spielt in der Band mit. Ich bediene die Technik und bin Gruppenleiter. Mit den Kindern singen, basteln und sie zu begleiten, ist eine dankbare Aufgabe. Ihr Lachen und Strahlen tragen wir als Familie jeweils noch lange in die nächste Arbeitswoche mit hinein. Den Kindern etwas mit auf den Weg zu geben, und sie dazu so glücklich zu sehen, ist für uns keine Arbeit, sondern ein Vergnügen und erfüllt uns mit innerer Zufriedenheit. Das Team ist grossartig und so auch die Wertschätzung der Kirche. Das alles zusammen bildet eine Harmonie, und wir freuen uns schon jetzt auf ’s nächste Kiki-Fäscht.»

Patrick Delmée

Weiterführende Informationen

Leitartikel «Freiwillig. Etwas bewegen.», Jean E. Bollier (Präsident), April 2011 (PDF, 70 KB)

Freiwilligen-Engagement, Erfassung und Auswertung 2010, Markus Fässler (PDF, 400 KB)

Markus Fässler, Pfarrer