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Kollekten

In jedem Gottesdienst wird eine Kollekte für ein soziales oder kirchliches Werk oder Projekt erhoben. Sie ist Ausdruck des diakonischen Auftrages und der Verbundenheit mit der weltweiten Kirche. Es ist die Aufgabe der Kirchenpflege, über die Verwendung der Kollekten zu entscheiden, davon sind 14 durch die Kantonalkirche vorgegeben. Die Ergebnisse der Kollekten werden im Momente publiziert

Paulus: «Es geht mir ja nicht darum, anderen Erleichterung zu verschaffen, euch aber in Bedrängnis zu stürzen, sondern alles soll auf Gleichheit beruhen.» (2. Korinther 8,13)

Was sagt die Bibel zu Kollekten und Sammlungen?

Die Liebe Gottes zeigt sich schon im Alten Testament auch gegenüber benachteiligten Menschen wie den «Fremden» oder den «Witwen und Waisen». So sollen zum Beispiel «Reichtum und Überfluss» geteilt (Ex 22,20–28), Ernterückstände den Armen überlassen (Lev 19,9) oder der Zehnte auch für «Waisen und Witwen» bestimmt werden (Dtn 14,29).Im Neuen Testament wird dieser Gedanke in der Gestalt von Jesus personifiziert: Er ist Gottes sichtbare Solidarität mit den Menschen, im Besonderen mit den Bedürftigen. Das Teilen der Güter gehört zum Wesen der christlichen Gemeinde (Apg 4,34), was schon in der ersten internationalen Kollekte der Kirchengeschichte seinen konkreten Ausdruck findet (vgl. 2. Kor 8).